Rettungsflugwachten prüfen Standort Saig PDF Drucken E-Mail
  
Donnerstag, den 31. März 2016 um 15:27 Uhr

MEHRERE RETTUNGSFLUGWACHTEN PRÜFEN SAIG ALS MÖGLICHEN STANDORT FÜR RETTUNGSINTENSIVHUBSCHRAUBER

FEUERWEHRGERÄTEHAUS SOLL ERWEITERT WERDEN UND STANDORT FÜR DIE INTERKOMMUNALE ZUSAMMENARBEIT DER  LUFTGEBUNDENEN

HILSFORGANISATIONEN SÜDBADEN/ SCHWEIZ / UND ELSASS  WERDEN

Lenzkirch-Saig 01.04.206 

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Rettungsflugwachten prüfen derzeit ob ein Intensivtransporthubschrauber in Saig stationiert werden kann.

( Bild: Arch. Kellogs Priv.Kirche Saig /Beispielbild /Symbolfoto)

 Die Rettungsflugwachten der Länder Deutschland,Schweiz, und Frankreich prüfen derzeit eine Basis für einen Intensivrettungstransporthubschrauber in Saig mit einem 24-Stunden-Betrieb einzurichten.

Hiermit soll die notärzliche Situation in Lenzkirch-Saig und dem Hochschwarzwald erheblich verbessert werden.

Am Donnerstag informierten sich bei strahlendem Sonnenschein und idealen Flugwetter zahlreiche Vertretter des Luftfahrtbundesamtes,des Regierungspräsidium, der Landkreise, und der Gemeinde sowie den

verantwortlichen der Feuerwehr Saig auf der Kirchwiese in Saig über die Pläne der geplanten Flugrettungsstation. 

In einem langfristigen Auswahlverfahren haben die Rettungsflugwachten den Standort Saig als den Luftfahrttechnischen besten Standort favorisiert.

Neben der günstigen Lage beim Feuerwehrhaus Saig welches auf 1000 Meter Höhe liegt, und deshalb viele Nebelfreie Tage vorweisen kann, war auch die schnelle Verfügbarkeit von Kräften der

Absturz-Höhensicherung Saig massgeblich entscheidend.

Der neue Hubschrauber soll mit einem neuen Windensystem für die Rettung aus der Luft ausgerüstet werden und voll Nachtflugtauglich sein. 

Am Feuerwehrgerätehaus Saig soll neben einer zusätzlichen Fahrzeughalle für die Feuerwehr ein Hangar und Sozial- Schlaf und Aufenthaltsräumen geschaffen werden.

Der Hangar soll mit 30 Meter Länge, 18 Meter Breite und einer Wandhöhe von 5 Metern geplant werden.

Dieser soll der Hangneigung Richtung Feuerwehrhaus angepasst und am der neuen Fahrzeughalle anschließen.

Die geplanten Baukosten liegen bei ca. 2,5 Millionen Euro wobei für die Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses  mit einem Stellplatz und die Beschaffung eines

Tanklöschfahrzeuges für Sonderlandeplätze mit 1,1 Millionen Euro veranschlagt werden.

Der Gemeinde entstehen hierbei keine Kosten, da diese vom Bund gefördert bzw getragen werden.

Wie vom Luftfahrtamt Süd erläutert handelt es sich um ein verfahrensfreies Vorhaben, da es - so sehen es auch die Vertretter der Behörden- kein Sonderbau sei.

Demnach sei nur ein Luftfahtrechliches Genehmigungsverfahren durchzuführen, für welches somit alleine das Luftfahrtamt Süd zuständig sei.

Die Gemeinde hat hierbei keine Einflusnahme, da der Hubschrauber ja keine öffentlichen Straßen und Plätze benutze, sonder nur den öffentlichen Flugraum.

Das Luffahrttamt Süd  hat den Hubschrauber-Sonderlandeplatz und das luftrechtliche Verfahren bereits als positiv in Aussicht  gestellt.

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( Links) Mitglieder der Absturz / Höhensicherung Saig sollen für die Rettung mit Winde des Hubscharauber´sBell 175 C **** ausgebildet werden

(Rechts) Geplanter Hangar mit Sozial-Schlafräumen

(Bilder Priv. / ) 

In einer anschliessenden Diskussion wurde noch die mögliche Lärmbelästigung durch die Nachtstarts gefragt.

"Wir sind ein Heilklimatischer Kur- und Ferienort, und ich befürchte da schon das durch den Start und die Landung die Ruhe unserer Gäste durch den Fugbetrieb beeinträchtigt werden kann"

Auch befürchte er immer einen Schmutzigen Vorplatz vor dem Gerätehaus, so der Kommandant der Feuerwehr Saig

Die Vertretter stellten dies zwar nicht in Abrede, hielten sich aber dagegen, das der modernste Hubschrauber welche beschafft werden soll mit der Lärmbelästigung vergleichbar eines Milchlasters sei . 

Wir berichten weiter

 

Ist leider ein Aprilscherz ! 

 

 

Aktualisiert ( Montag, den 06. Juni 2016 um 11:24 Uhr )
 
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