Ehemalige Fahrzeug
TLF 8/8 E-Mail
TLF 8/8 Tanlöschfahrzeug.
Im Jahre 1985 konnte die Feuerwehrabteilung Saig ein Tanklöschfahrzeug TLF 8 aus dem Katastrophenschutzlager in Hamburg erwerben.
Nachdem das Fahrzeug einer umfangreichen Runderneuerung unterzogen wurde, konnte es am 15. Oktober 1985 mit einer kleinen Feier in den Dienst genommen werden.
Dieses leistete uns dann bis ins Jahre 2004 wertvolle Dienste, bevor es durch unser LF 10/6 ersetzt wurde.
Veräußert wurde das Fahrzeug ins Schwäbische an Unbekannt.  

 

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Handdruckspritze von 1843

 

handdruckspritze_1843

  

Ortsgeschichte

Große Teile der Gemeinde Saig wurden zwischen dem 17.Jahrhundert bis Ende

des 18. Jahrhundert immer wieder von Bränden zerstört.

Besonderes Unglück brachte das Jahr 1713 als bei der Belagerung von Freiburg

durch die Franzosen ein Trupp feindlicher Reiter von etwa 400 Mann bis gegen

Holzschlag vordrangen.

Bei deren Rückzug wurden in Mühlingen 2 Häuser, in Saig aber samt der Kirche,

dem  Pfarrhof und dem Wirtshaus noch 7 weitere Häuser in Brand gesteckt

Am 15. April 1843 wurde bei dem Glockengießer und Spritzenfabrikant

Muchenberger eine Tragfeuerlöschspritze bestellt.

Laut Vertrag mußte die Löschspritze aus einem Hartholz gefertigt werden

und 3 mal mit Farbe gestrichen werden.

Das Pumpwerk garantierte laut Hersteller einen ununterbrochenen Wasserstrahl

Am 2 Juni 1843 wurde die Tragfeuerlöschspritze ausgeliefert. Sie kostete damals

120 Gulden. Vom Bürgermeister und Gemeinderat wurde am 2 Januar 1844

zwei Rottenmannschaften für die neue Feuerspritze aufgestellt.

Diese Bürger mußten bei Ausbruch eines Feuers sich mit der Feuerlöschspritze

so schnell als möglich an die Brandstelle begeben.Das Fernbleiben wurde mit

1,30 Gulden bestraft

Auszug aus dem Kassenbuch der Gemeinde Saig

Ausgaben 1843

VII. Auf die Orts- u.Gemarkungspolizei Anstalten

Feuerpolizei

Dem Feuerschauer Robold für die Spätjahrfeuerschau 1842  2 Gulden

Demselben ebenso für die Frühjahrsfeuerschau 1843  3 Gulden

Dem Feuerschauer Franz Brugger dahier ebenso für die

Frühjahrsfeuerschau  1 Gulden

Dem Glockengießer und Spritzenfabrikant Muchenberger für eine

Tragfeuerlöschspritze  120 Gulden

 

 
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 Handdruckspritze von 1901

  

handdruckspritze 1901

 

Am 7.Mai 1900 ereignete sich der letzte Großbrand, dem 5 Wohnhäuser im Ortskern

zum Opfer fielen. Es waren dies die Häuser Wangler, wo das Feuer gelegt wurde,

die Häuser Feser, Mahler, Kaltenbach und das Pfarrhaus.

Bedingt durch die damaligen Schindeldächer, gerieten durch den Funkenflug

ein Haus nach dem anderen in Brand

Dieser Großbrand gab der Gemeindeverwaltung den Anstoß eine größere

Feuerspritze mit mehr Leistung anzuschaffen. Am 21 März 1901wurde bei der 

Firma Grether&Comp in Freiburg eine fahrbare Feuerlöschspritze bestellt

Zu Übernahme der neuen Feuerspritze gab es folgende Bekanntmachung 

 

Die Übernahme der Neuen Feuerlöschspritze in Saig betr.

Am nächsten Samstag den 5ten Oktober um 4 Uhr des Jahres findet die

Übernahme der neuen Spritze statt und wird daher zu diesem Zwecke eine außerordentliche

Feuerlöschprobe anberaumt.

Es haben sich daher sämtliche über 16 jahre alten männlichen Personen wie solche

eingeteilt sind um obrige Zeit beim Spritzenremis einzufinden

Hauseigentümer haben ihre Eimer mitzubringen.

Ebenso haben sich sämtliche ledige über 16 Jahre alten bis zu 40 Jahren weibliche

Personen mit Wassereimern versehenum Obrige Zeit auf dem Kirchplatz zu versammeln.

Die eingeteilten Mannschaften haben sich den Anordnungen ihrer Obmänner zu fügen.

Die weiblichen Wasserträgerinnen haben sich den Anordnungen ihres Obmannes Karl Bank zu fügen

Unentschuldigtes Ausbleiben wird ohne Rücksicht mit 2 Mark bestraft.

Die Hauseigenthümer haben ihre Miether und Dienstbotenhiervon in Kenntniß zu setzen

  

Saig den 30.September 1901

Das Bürgermeisteramt

 

In der nun folgenden Zeit bis zur Gründung der Freiwilligen Feuerwehr 1940 gab es zwar

immer noch den einen oder anderen Hausbrand, doch zu großen Brandkatastrophen kam es,

bedingt durch verbesserte Bauvorschriften, nicht mehr

 

 

 

 

 

 


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